Malta Reise: Erfahrungen und Tipps Teil 2

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Vor Kurzem ging es für mich nach Malta. Der kleine Inselstaat im Mittelmeer ist ein idealer Ort um ein paar entspannte Tage zu verbringen. Hier ein paar Erfahrungen und Tipps für deinen Malta-Urlaub.

Der Sommer auf Malta ist heiß und trocken. Von Juni bis August fällt nahezu kein Regen. Die Einheimischen selbst empfinden die Zeit von Ende September bis Mitte November als die angenehmste. Das Wasser ist dann immernoch über 20°C warm und die Lufttemperatur am Tag sinkt auch mal unter 30°C. Perfekt um die Inseln zu erkunden.

 

Aber auch im Hochsommer ist laden die Städte und Strände zur Erkundungstouren und Entdeckungen ein. Wichtig ist vor allem: Viel trinken und immer eine volle Wasserflasche dabei haben! Der Malteser selbst geht im Sommer nie ohne eine Flasche Wasser aus dem Haus.

Alternativ sorgt Maltas Nationalgetränk für Abkühlung: “Kinnie“. Die Bitterorangenlimonade wird nur auf Malta hergestellt und erfrischt mit dem leicht bitteren Aroma und Kräutergeschmack an heißen Tagen besonders gut.

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Maltesisches Nationalgetränk: Kinnie

Für den zweiten Tag der Reise waren Kultur und Natur angesagt. Ich hatte mir eine Tour zusammengestellt, deren erste Station die “Hagar Quim” genannten Tempel im Südwesten der Hauptinsel waren. Seit über 5000 Jahren stehen hier alte Tempelanlagen, die erst in den letzten 200 Jahren wieder richtig freigelegt und inzwischen stückweise restauriert werden.

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5000 Jahre alte Tempel in Hagar Quim

In einigen Kilometern Entfernung liegt übrigens die berühmte “Blaue Grotte”, zu der man mit einem kurzen Bootstrip fahren kann.

Von Hagar Quim aus geht es mit dem Bus in ca. 10 Minuten zu den Dingli Cliffs, der höchsten Erhebung des maltesischen Archipels, die bis zu 250m tief ins Meer abfallen. Schmale Wege führen weiter abwärts, enden allerdings irgendwann in den Olivenhainen der örtlichen Bauern.

Die Dingli Cliffs bilden den höchsten Punkte Maltas, nur um dann steil ins Meer abzufallen
Die Dingli Cliffs bilden den höchsten Punkte Maltas, nur um dann steil ins Meer abzufallen

Besser ist dagegen eine Wanderung in Richtung der alten Hauptstadt Mdina in Zentralmalta. Die “stille Stadt” ist komplett für den Autoverkehr gesperrt und bietet in den Nachmittags- und Abendstunden den Eindruck einer verlassenen mittelalterlichen Stadt. Rund 240 Einwohner leben heutzutage noch hier. Direkt vor der alten Stadtmauer liegt der Busbahnhof der Nachbarstadt Rabat.

Vorher lohnt sich unbedingt ein Besuch in den “St. Pauls Catacombs” im Zentrum von Rabat. Hier liegt ein riesiges unterirdischen Gräberfeld, das für Jahrhunderte von ganz unterschiedlichen Bewohnern der Region genutzt wurde und nun zu einem großen Teil frei begehbar ist.

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Die St. Pauls Catacombs in Rabat

Auch in Mdina überragt wieder eine Kirche alle anderen Häuser. Im Übrigen sind maltesische Kirchen meist geschlossen oder nur gegen Eintrittsgeld zu betreten.

Tipp: An der östlichen alten Stadtmauer von Mdina liegt das Restaurant “Palazzo de Piro” mit einem angeschlossenen Museum. Von den Plätzen auf der Mauer hat man einen weiten Blick über das Land bis zur östlichen Küste Maltas mit der Hauptstadt Valletta. 

Die alte Hauprtstadt Mdina hat heute nur noch wenige Einwohner und wird besonders abends zur "stillen Stadt"
Die alte Hauptstadt Mdina hat heute nur noch wenige Einwohner und wird besonders abends zur “stillen Stadt”
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Blick über Malta von der alten Stadtmauer Mdinas

Mit den Bussen vom Vorplatz geht es dann auch jederzeit wieder schnell in alle Regionen Maltas.

Zu Teil 1 der Malta-Reise-Tipps

Zu Teil 3 – Fahrt nach Gozo

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