Mit Google in das wahre Rio de Janeiro eintauchen

Alle Welt blickt wegen der Olympischen Spiele auf Rio de Janeiro. Google widmet sich in einem neuen Projekt den Einwohnern der Metropole und lässt dich virtuell in die Favelas eintauchen.

Während alle Welt auf die neuen und teuren Sportstätten schaut, setzt Google bewusst einen Kontrapunkt und stellt die 1,5 Millionen Menschen in den Vordergrund, die in den Favelas, den Armenvierteln Rio de Janeiros leben.

Das US-Unternehmen startet mit „Google Beyond The Map“ einen neuen Dienst, bei dem die 360° Video Technologie zum Einsatz kommt, wie sie bei verschiedenen YouTube-Videos schon eine Weile verwendet wird.

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An mehreren Orten in Rio wurden 360° Videos aufgenommen, die du entweder in einzelnen Kapitel anschauen oder auf einer Karte einzeln auswählen kannst. Zusätzlich sind weitere Informationen aus dem „Google Arts & Culture“ Programm abrufbar, in den Videos mit gelben Symbolen markiert. Für „Arts & Culture“ virtualisiert Google Sehenswürdigkeiten, historische Stätten und Kunstwerke rund auf der ganzen Welt.

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Auf einer Karte lassen sich einzelne Kapitel auswählen

Für dieses Projekt wurden an verschiedenen Orten in Rio mit den Einwohnern Videos gedreht, die dich in den Alltag und das Leben der Menschen eintauchen lassen. Von der rasanten Motorradfahrt durch die Stadt bis zu ruhigen und nachdenklichen Gesprächen über den Alltag der Bewohner.

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Mit dem Motorrad in 360° Rundumsicht durch brasilianische Favelas rasen

Gleichzeitig beginnt damit die Erfassung der Favelas mittels StreetView, wie man hier im Video sehen kann:

Die Virtualisierung macht immer weitere und schnellere Fortschritte. Entfernte Orte in virtueller Realität zu erleben wird sicher bald Teil des Alltags sein. So waren auf der diesjährigen Tourismusmesse ITB in Berlin bereits zahlreiche Virtual-Reality-Brillen im Einsatz, um den Besuchern die Ziele per 3D – Ansicht hautnah erfahrbar zu machen.

Natürlich können solche Projekte die Reise an andere Orte nicht ersetzen, aber viele Dinge, die man sonst vielleicht nicht zu Gesicht bekommt, werden so besser datstellbar.

Zu erleben gibt es das Projekt auf der „Google Beyond The Map“-Seite.

Ich empfehle dir, dass Projekt auf einem Smartphone oder Tablet zu betrachten, da dort die Bewegung innerhalb der 360° Videos am besten funktioniert.

 

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