easyjet mit 21 neuen Strecken in Europa

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easyjet erweitert wieder sein Streckennetz: Insgesamt 21 neue Routen werden ab Winter 2016 nach und nach angeflogen. Spannend bleibt, wie nach dem Brexit der weitere Ausbau bei der britischen Fluglinie ablaufen wird.

Die easyjet- Gruppe ist nach Ryanair die zweitgrößte Billigfluggeselltschaft Europas. Mit rund 69 Millionen Passagieren pro Jahr, ist sie fest am europäischen Himmel etabliert. Der „easy-jetset“ ist ja schon seit einigen Jahren ein geflügeltes Wort.

Nun wächst die das Unternehmen weiter und bietet auch für Deutschland wieder ein paar neue Strecken an:

Ab Berlin- Schönefeld (SXF):

Berlin – Marseille
Berlin  – La Palma
Berlin – Newcastle
Berlin – Zürich und

ab München:
München – Genf

Aus der Schweiz:

Basel – Madeira
Genf – Fuerteventura
Zürich – Lissabon
Zürich – Amsterdam
Genf – Inverness

Ab Österreich:

Wien – Lyon

Außerdem gibt noch 10 weitere Strecken in Europa, die ab Ende des Jahres angeflogen werden:

London Luton – Turin
London Gatwick – La Palma
London-Southend – Gran Canaria
Manchester – Gran Canaria
Manchester – Turin
Newcastle – Gran Canaria
Bristol – Turin
Lyon – Stockholm Arlanda
Lyon – Luxembourg
Paris (CDG) – Pristina


 

Mit dem Brexit wird sich gerade für easyjet noch so einiges verändern. Konkurrent Ryanair hat seine Basis in Irland und bleibt damit innerhalb der EU. Die Basis von easyjet liegt aber im englischen Luton bei London, damit ist die Airline direkt vom Brexit betroffen, denn Landgenehmigungen, steuerliche Vorteile, Luftverkehrsrechte und vieles mehr müssen nun neu ausgehandelt werden.

Prinzipiell werden wohl auch Flüge für Bürger des Vereinigte Königreichs teurer werden. Durch das absehbar schwächere Pfund, werden die Flugkosten steigen. Im Gegenzug erwarten EU-Bürger dann wohl aus den gleichen Gründen Vorteile. Experten rechnen mit 3-5% weniger britischen Touristen weltweit.

Für das europäische Festland ergeben sich so einige Vorteile: Ryanair hat bereits angekündet, seine neuen Flugzeuge wohl nicht mehr in Großbritannien zu stationieren. Ryanair-Boss Michael O’Leary sagte dem „Wall Street Journal“: „Wir werden all unser Wachstum in die Europäische Union umleiten.“

Unter Strich wird wohl Kontinentaleuropa eher positive Effekte aus dem Brexit haben, zumindest wenn es um Billig-Airlines geht.

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