Die perfekte Reiseapotheke – die praktische Checkliste

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Mit einer guten Reiseapotheke kannst du kleinere Beschwerden im Urlaub selbst kurieren. solo-urlaub.de zeigt dir, was in deine Reiseapotheke gehört!

Für den Notfall gut gerüstet – die perfekte Reiseapotheke

Im Urlaub zu erkranken gehört zu den unerfreulichsten Vorstellungen für jeden Reisenden. Ungewohntes Essen, Temperaturwechsel oder krankheitsübertragende Insekten führen allerdings dennoch häufig dazu, dass es während der „schönsten Zeit des Jahres“ zu gesundheitlichen Problemen kommt. Besonders wenn du alleine unterwegs bist, solltest du deswegen mit einer gut abgestimmten Reiseapotheke vorsorgen. Unsere Reiseapotheke-Checkliste hilft dir, gegen die wichtigsten medizinischen Notfälle gewappnet zu sein.

Gedanken zur Reiseapotheke vor dem Urlaub

Je entlegener das Reiseziel und je länger der Aufenthalt, desto sinnvoller ist eine Reiseapotheke zum Mitnehmen. Wer bisher nur ein paar Heftpflaster im Geldbeutel dabei hatte, riskiert bei einer Erkrankung im Urlaub beispielsweise, aufgrund von Sprachschwierigkeiten in der Apotheke ein falsches Medikament zu bekommen. Auch sind im Ausland Medikamentenfälschungen im Umlauf, die nicht oder nur unzureichend wirken. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, eine Reiseapotheke mitzunehmen. Beim Einpacken der Utensilien und Medikamente daheim solltest du darauf achten, dass

  • das Haltbarkeitsdatum der Medikamente noch nicht abgelaufen ist.

  • es Reiseländer gibt, die Einfuhrbestimmungen für bestimmte Medikamente haben (dies gilt zum Beispiel für Schlafmittel oder Antidepressiva).

  • der Beipackzettel für alle Medikamente dabei ist.

Falls du an chronischen Erkrankungen leidest und regelmäßig Medikamente einnimmst, sollten diese natürlich auch den Weg in deine Reiseapotheke finden. Über spezielle Einfuhrregelungen kann dich ein Reisemediziner aufklären.

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Die praktische Checkliste für die Reiseapotheke

Damit du zwar für den Notfall gut ausgerüstet bist, dein Gepäck aber nicht unnötig aufblähst, sollte die Reiseapotheke nach dem Motto „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ bestückt werden. Als Aufbewahrungsort eignen sich spezielle Taschen mit Sortierfächern – so hast du das passende Medikament bei Bedarf schnell in der Hand. Beim Bestücken der Reiseapotheke solltest du an mögliche unterschiedliche Beschwerden denken. Diese Checkliste ist für den „gesunden Normalreisenden“ ausgelegt und empfiehlt freiverkäufliche Produkte und Utensilien:

  • Mückenspray  zum Schutz vor Insekten, sogenannte Repellentien
  • Verbandsmaterial (Schere, Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, Einmalhandschuhe)
  • Durchfallmittel (und Elektrolyt-Pulver)
  • Schmerzmittel gegen Kopf- oder Gliederschmerzen
  • Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor
  • kühlende Salbe gegen Sonnenbrand
  • Salbe gegen Entzündungen und Prellungen
  • Pinzette oder Zeckenzange
  • Medikamente gegen Reisekrankheit und Übelkeit
  • Medikamente gegen Erkältung, Halsschmerzen, Husten und Schnupfen
  • abschwellendes Nasenspray (erleichtert bei Flugreisen den Druckausgleich).

Bei der Zusammenstellung deiner persönlichen Reiseapotheke lässt du dich am besten von deinem Arzt oder Apotheker beraten. Er oder sie informiert dich auch über eventuell notwendige Reiseimpfungen oder vorsorglich einzunehmende Medikamente, die beispielsweise bei einer Reise in Malaria-Risikogebiete notwendig sein könnten.

Die richtige Aufbewahrung der Reiseapotheke

Sonne und Hitze können manchen Medikamenten schaden, sodass sie ihre Wirkung verlieren. Die Reiseapotheke sollte deswegen bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius gelagert und lichtgeschützt verpackt werden. Bei einer Autofahrt in sommerlicher Hitze kann es deswegen ratsam sein, die Reiseapotheke in ein Handtuch zu wickeln und anschließend in eine Kühltasche zu legen.

Um die Gefahr eines Verlusts einzudämmen, kannst du deine Reiseapotheke bei Flugreisen gern im Handgepäck verstauen. Wichtige Utensilien wie das abschwellende Nasenspray sind dann auch schnell zur Hand. Allerdings solltest du dich vorher über die Flughafen-Bestimmungen für flüssige Medikamente im Handgepäck informieren. Wenn diese auf dem Flug nicht unbedingt erforderlich sind, gilt häufig eine 100 Milliliter-Grenze! Nicht verschreibungspflichtige Medikamente in Tablettenform hingegen dürfen auch auf Flügen im Handgepäck mitgeführt werden.

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