Der Christmas Garden Berlin

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Der Christmas Garden in Berlin 2017
Der Christmas Garden in Berlin 2017

Er war schon beim ersten Mal ein voller Erfolg und auch im zweiten Jahr zieht der Christmas Garden in Berlin zahlreiche Besucher an und lädt sie auf einen Rundgang durch die Lichtinstallationen ein. Ich habe ihn mir mal für euch angeschaut.

Der Botanische Garten in Berlin ist eigentlich ein typisches Ziel für entspannte Berliner Sommerausflüge. Ein großes Areal lädt zum Entdecken und Bestaunen von Pflanzen aus aller Welt ein und im Tropenhaus kommt auch an kühleren Tagen Dschungelfeeling auf.

Was macht man aber im Winter mit dem liebevoll gestalteten Garten? Ganz einfach: Man macht ihn zum Christmas Garden!

Zum zweiten Mal wird das Grün in Lichterfelde auf einem zwei Kilometer langen Rundweg mit insgesamt 30 Lichtinstallationen in eine illuminierte Winterwelt verwandelt.
Seit dem 16. November kannst du dich mit Beginn der Dunkelheit auf eine Wanderung durch den Park begeben.

Bevor du auf den Rundweg startest, steuerst du am Besten auf das weithin sichtbar angestrahlte Tropenhaus zu. Davor findet sich ein kleiner Weihnachtsmarkt, vor dem sich ein riesiger imaginärer Adventskalender aus 24 großen, beleuchteten Adventssternen ausbreitet. Hier kannst du dich mit Glühwein und kleineren Leckeren aufwärmen oder einige Meter weiter, direkt vor dem Tropenhaus in einem Restaurantzettel essen und die Kalorien gleich danach auf der Eisbahn nebenan wieder loswerden. Leider ist das Tropenhaus nicht zugänglich, aber auch angestrahlt bietet es eine tolle Kulisse.

Der Christmas Garden in Berlin 2017 - Tropenhaus

Auf jeden Fall sollte man mit einer guten Kameraausrüstung oder zumindest einer guten Handkamera seinen Rundgang durch den Christmas Garden starten. Da die Rundweg immer mehr Besucher anzieht, lohnt es sich entweder gleich um 17 Uhr oder Kurz vor Einschlassschluss um 21:30 vorbeizuschauen. Dazwischen kann es schonmal zu längeren Warteschlangen kommen. Das du vermutlich eine Weile warten musst, bis du auf den illuminierten Pfad darfst hat seinen Grund: Damit nicht einfach nur Massen von Besuchern sich dicht an dicht entlang drängeln, wird nur in kleineren Gruppen der Zugang auf den Illuminations-Pfad gewährt.

Die Stimmung ist dadurch gleich eine ganz andere, denn man schlendert, beispielsweise mit Freunden oder Familie entspannt über den vorgegeben Pfad oder eine kleine Brücke und unter der riesigen beleuchteten Weide hindurch, anstatt zu hetzen. So kann man für eine Stunde auf diesem Rundweg mal eine ganz andere Weihnachtsatmosphäre abseits der überfüllten Weihnachtsmärkte mit Gedränge und lauter Musik erleben. Apropos Musik: Überall im Park sind Lautsprecher versteckt, die zusätzlich zu den Lichtinstallationen dezente Weihnachtsmusik spielen und das Ganze noch unterstreichen.

Der Eintritt ist leider nicht sehr preiswert: an Wochenenden 19€ pro Person, unter der Woche 17€. Zwar lag bei meinem Besuch noch kein Schnee, man kann sich aber sehr gut vorstellen, dass mit einer weißen Schneedecke der Christmas Garden sicherlich besonders magisch wirkt und die Lichtkunst noch stärker zur Geltung kommt!

Mehr Einblicke in den Christmas Garden findest du auch auf Facebook , bei Instagram (auch mit dem Hashtag #christmasgardenberlin) und natürlich auf www.christmas-garden.de.

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